Lass 1000 Steine rollen!
- Barmbek -

Lass 1000 Steine rollen!
Elsastr. 41
22083
Hamburg
Tel: 040 27 38 77
Fax: 040 278 02 59

- Konzept (Sachbericht 2001) -

 
   

Konzeptionelle Grundlagen für das Projekt

Anhang aus dem Jahr 2000

Hier finden sich Informationen über

  • Konzepte
  • Ziele
  • Rahmenbedingungen
  • Strukturen

des Projektes „Lass 1000 Steine rollen!“

1. Der Rahmen

1.1. Der Träger

Der Verein ”Hilfe für alkoholgefährdete Kinder und Jugendliche e.V. wurde 1979 gegründet und ist gemeinnütziger Träger der freien Jugendhilfe gemäß  § 75 KJHG.
Der Verein ist einer der größten Träger im Bereich der Jugendhilfe und Suchtprävention auf Hamburger Ebene.
Der Sitz des Vereins befindet sich im Bezirk Hamburg-Nord in der Spohrstraße 1. Auf ca. 1.200 qm befinden sich

  • die Geschäftsstelle des Vereins
  • das “Stammhaus” des Projektes “Lass 1000 Steine rollen!”
  • das Veranstaltungszentrum “Trockendock” und
  • die Beratungsstelle “Kompaß”

Der Verein betreibt vier weitere bezirkliche Projekte:

  • “Lass 1000 Steine rollen !”- Bramfeld
  • “Lass 1000 Steine rollen !”- Kirchdorf-Süd
  • “Lass1000 Steine rollen !”- Bergedorf
  • “Lass 1000 Steine rollen!” - Mümmelmannsberg / Frauenzimmer

Er ist ebenso Träger des überbezirklichen Projektes

  • Die ”Mobile Spielaktion”.

Die Beratungsstelle “Kompaß” richtet sich an Kinder und Jugendliche alkoholgefährdeter Eltern. Hier werden sowohl Gruppenaktivitäten wie auch Einzelberatungen für Kinder und Jugendliche und deren Eltern bzw. deren Bezugspersonen angeboten. Die Projekte „Lass 1000 Steine rollen!“ arbeiten im Bereich der Jugendhilfe und Suchtprävention. Der Schwerpunkt ihrer Angebote liegt bei Freizeitaktivitäten und Fortbildungsmöglichkeiten für Jugendliche und Jungerwachsene im Bereich Jugend-Kultur und -Musik.

Die ”Mobile Spielaktion“ agiert im Arbeitsgebiet  der  Aussiedler- und Asylbewerberintegration.

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1.2. Arbeitsgrundlage und Ziele

Grundlage sind die §§ 11,13,14 Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII). Das übergeordnete Ziel ist die Förderung Jugendlicher zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten. Junge Menschen werden in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung unterstützt, Benachteiligungen werden vermieden, gemildert oder abgebaut. Besondere Berücksichtigung erfahren sozialbenachteiligte und individuell beeinträchtigte junge Menschen. Sie erhalten sozialpädagogische Hilfen zur Förderung der schulischen und beruflichen Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt und sozialen Integration.

Diese Hilfen sind lebensweltorientiert, knüpfen an den Interessen junger Menschen an und ermutigen zur Selbstbestimmung und zur Übernahme gesellschaftlicher Mitverantwortung. Weiterhin sollen die Angebote die jugendlichen und jungerwachsenen Besucherinnen und Besucher zu einem kritischen Umgang mit Suchtmitteln befähigen.

„Lass 1000 Steine rollen!“ leitet aus diesem Rahmen folgende Angebotsstrukturen ab:

  • Bereitstellung von alkohol- und drogenfreien Erfahrungsräumen und Erlebnismöglichkeiten
  • Bereitstellung von Möglichkeiten zur Erweiterung von Schlüsselqualifikationen, spezifischen Fähigkeiten und sozialer Kompetenzen
  • Bereitstellung von Möglichkeiten zu sozialem Kontakt und Austausch
  • Hilfeangebote über Beratung, Begleitung und Weitervermittlung an Beratungsstellen und andere Einrichtungen der Jugendhilfe
  • Durchführung von Veranstaltungen Förderung von Kooperationsprojekten und Fremdaktivitäten sowie der selbständigen Nutzung der Einrichtung durch Jugendliche
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1.3. Zielgruppen und Einzugsgebiet

Die Angebote richten sich gemäß SGB VIII an  junge Menschen bis 27 Jahre.

Hauptzielgruppe sind Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren im allgemeinen für die Angebote im offenen Bereich. Insbesondere junge Menschen in schwierigen sozialen Verhältnissen, problematischen Lebenslagen und junge Menschen mit Suchtproblemen aller Art für die Angebote im Musikbereich.

AdressatInnen der Angebote sind darüber hinaus Eltern und sonstige Bezugspersonen, sowie haupt- und ehrenamtliche MultiplikatorInnen aus dem Jugendhilfe- dem Schul- und Gesundheitsbereich

Das Projekt hat seinen Sitz an der Spohrstraße in Barmbek. Das direkte Einzugsgebiet umfaßt Winterhude-Süd (OT 410-413). Die Zugänge zum Projekt gestalten sich unterschiedlich. Aus dem umliegenden Stadtteil  kommt die “Laufkundschaft” der BesucherInnen. Außerdem sorgt die enge Zusammenarbeit mit den bezirklichen Projekten für einen ständigen Zulauf aus fast allen Bezirken Hamburgs.

Da das Projekt weiterhin hamburgweit als Veranstaltungsort bekannt ist, bekommt ein großer Anteil der Besucherinnen über diese Veranstaltungen den Kontakt zum Projekt.

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2. Konzeptionelle Inhalte

2.1. Handlungsziele und Prinzipien

Das Projekt “Laß´ 1000 Steine rollen!”  hält jugendspezifische Angebote im Bereich der Freizeitarbeit, Beratung und Suchtprävention vor.

Der niedrigschwellige Zugang über den Freizeitbereich mit unseren speziell ausgestatteten Räumlichkeiten und dem offenen Bereich im “Trockendock”  bietet Jugendlichen / Jungerwachsenen Erlebnismöglichkeiten, die ihnen auf Grund ihrer Wohn- bzw. sozialen Situation oftmals nicht zur Verfügung stehen.

Es besteht die Möglichkeit, Vertrauensverhältnisse aufzubauen und Akzeptanz bei den Jugendlichen/Jungerwachsenen zu erarbeiten, um einen Entwicklungs- und Lernprozeß zu initiieren. Dieses hat die Stärkung von Eigeninitiative und die Stabilisierung von Selbsthilfepotentialen zum Ziel, ohne dass sich der Jugendliche/Jungerwachsene als “Fall”, Klient oder einfach als unnützer und überflüssiger “Bittsteller” fühlt.

Die oft abschreckende Komm-Struktur zentraler Beratungsinstanzen (z.B. bei Suchtproblemen) wird durch die niedrigschwellig angelegten Kontaktmöglichkeiten im Freizeitbereich ersetzt.

Der Kontakt zwischen den Jugendlichen/Jungerwachsenen und den KollegInnen findet auf freiwilliger Basis, ohne den Druck einer vorgegebenen Defizitorientierung statt. Durch das Prinzip der Freiwilligkeit werden herkömmliche Beratungs- und Betreuungsstrukturen aufgebrochen.

Dieses offene Angebot  ist in die vorhandenen Strukturen der gesamten Projekte des  Vereins eingebunden. Es wird dadurch eine ganzheitliche Erfassung der jeweiligen Situation des Jugendlichen/Jungerwachsene ermöglicht und damit eine individuell differenzierte Prüfung von Handlungsmöglichkeiten erreicht.

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2.2. Inhaltlicher Schwerpunkt: Das Medium Musik

Musik wird im Projekt “Laß´1000 Steine rollen !” als Medium und als Möglichkeit eingesetzt, sinnvoll die Freizeit zu verbringen. Gleichzeitig wird die Möglichkeit geschaffen, mit Jugendlichen/Jungerwachsene Kontakt aufzunehmen und eine Basis für Kommunikationsprozesse aufzubauen.

In der Musik zeigen sich die  unterschiedlichen subkulturellen Strömungen der aktuellen Jugendzeit, die Anlaß zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Situation geben und die Möglichkeit bieten, entsprechende Gesprächssituationen  zu initiieren. 

Die Stilrichtungen der praktizierten oder gehörten Musik sind vielfältig und nicht nur auf Rockmusik beschränkt. Sämtliche Stilrichtungen tauchen in der täglichen Arbeit auf. Es wird versucht über Konzipierung, Planung und Durchführung entsprechender Angebotsformen ein möglichst breites Spektrum der Bedürfnisse zu berücksichtigen. 

Neben dem Verbringen ihrer Freizeit haben die Jugendlichen/Jungerwachsenen die Möglichkeit:

  • Instrumente zu erlernen

  • Gesangunterricht zu nehmen

  • sich zu Bands zusammen zu finden

  • gemeinsame Proben durchzuführen  und aufzutreten

  • Einzelfallhilfen und Beratung bei den pädagogischen Fachkräften zu erhalten.

Zusätzlich werden unterschiedliche Angebote in Bereichen, wie z.B. Theater, Video oder Photographie durchgeführt.

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2.3. Drogen und Suchtmittel

Drogen und Suchtmittel werden von Jugendlichen und Jungerwachsenen als Kompensationsmittel gegen eine subjektiv erlebte Mangelsituation eingesetzt. Erhöhter Leistungsdruck und Selektionsprozesse in Schule und Beruf verschärfen zunehmend die Lebenssituation der Jugendlichen/Jungerwachsenen.

Versagensgefühle unterstützen den Griff zu Suchtmitteln. Das Projekt bietet eine drogenfreie Atmosphäre und bietet Aktivitäten mit der Möglichkeit, in relativ kurzer Zeit persönliche Erfolgserlebnisse zu erreichen.

Ein großer Teil der uns besuchenden Jugendlichen / Jungerwachsenen verbringt die Zeit in unserer Einrichtung weitgehend drogenfrei. Wir bieten jedoch auch Jugendlichen und Jungerwachsenen, die sich in Substitutions- oder Nachsorgeprogrammen befinden die Möglichkeit an unseren Angeboten teilzunehmen.

Das Ernstnehmen der Lebenslage junger Menschen impliziert die Auseinandersetzung mit dem Umgang von Suchtmitteln jeder Art.

Bei unterschiedlichen Musikrichtungen, wie z.B. Rock, Techno, Hip-Hop etc. (insbesondere von professionellen Bands) ist der  Umgang und der Konsum von Drogen nichts ungewöhnliches.

Die Thematisierung von:

-         Sucht im Allgemeinen und

-         Konsum und Umgang mit Suchtmitteln ist gewollt und wird gezielt initiiert.

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2.4. Mädchenarbeit

Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen sind wir bestrebt, vorhandene Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung zu fördern.

Ziel ist es, eine auf vielen Gebieten anregende Freizeitgestaltung für Mädchen zu gewährleisten und damit zusätzliche und neue Lern- und Erfahrungsfelder in Entwicklung- und Identitätsprozessen zu eröffnen Bei der Entwicklung der Ausstattung und der Angebotsstruktur werden Mädchen beteiligt. Besondere Bedeutung hat dabei die Einbeziehung und Einbindung von Mädchen in Entscheidungsprozesse z.B. bei der Programm- und Angebotsgestaltung.

Die Mädchenarbeit soll neben der Schaffung von vertrauensvollen Ansprechmöglichkeiten über die Belange und Bedürfnisse von Mädchen, mädchenspezifischen Aktivitäten organisieren und die Weiterentwicklung dieses Arbeitsbereiches vorantreiben. Ziel des gesamten Teams ist, die Einrichtung in seinen vielfältigen Möglichkeiten für Mädchen und junge Frauen so attraktiv wie möglich zu machen. Hierbei sollen folgende Ziele und Inhalte verfolgt werden:

  • Stärkung des Selbstwertgefühls und Selbstbewußtseins

  • Erkennen der eigenen Fähigkeiten und Stärken und Vertretung derselben im gesellschaftlichen Leben.

  • Einordnung der eigenen Situation in individuelle und gesellschaftliche Zusammenhänge.
  • Überprüfung gängiger Geschlechtsrollenbilder und Entwicklung einer eigenständigen positiven Geschlechtsidentität.
  • Wahrnehmung und Erkennen eigener Mitgestaltungsmöglichkeiten.
  • Umsetzung eigener Ideen auf dem Hintergrund von Konflikt- und Entscheidungsfähigkeit.
  • Selbstbewußter Umgang mit der eigenen Sexualität.
  • Entwicklung, Planung und Durchführung von speziellen Angeboten für Mädchen im Suchtpräventionsbereich.
  • Erarbeitung von mädchenspezifischen Angebotsstrukturen um eine spezielle Förderung der weiblichen Besucherschaft sicherzustellen
  • Vermittlung von suchtpräventiven Inhalten  unter Berücksichtigung von mädchenspezifischen Problemlagen.
  • Bearbeitung spezifischer weiblicher Konsumgewohnheiten von Drogen und Alkohol, Tabletten
  • Schaffung von Angeboten im Bereich Musik
  • Vermittlung von musikalischen Fähigkeiten
  • Bereitstellung und Organisation von Auftrittsmöglichkeiten von Mädchenbands

Aufbau von Kooperationsstrukturen zur hamburgweiten Zusammenarbeit in den o.g. Bereich

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2.5. Kooperationen/Vernetzung

Kooperationen

  • mit den Vereinsprojekten
  • mit Einrichtungen der offenen Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit
  • mit Drogenhilfe- und Nachsorgeeinrichtungen
  • mit Einrichtungen aus dem Bereich der Hilfen zur Erziehung
  • mit Einrichtungen des Schul- und Gesundheitssystems
  • mit unterschiedlichen Einrichtungen des Jugendhilfesystems zur Planung und  Durchführung überregionaler Veranstaltungen, wie z.B. Hamburger Mädchenspektakel, HOT SUMMER GROOVE, SPOT CHECK Motte etc.

sowie anderen im Bereich Suchtprävention tätigen Einrichtungen und Institutionen

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3. Angebote / Leistungen

  • Beratung bei Sucht-, Schul- oder sonstigen Problemen
  • Begleitung zu den Eltern, zur Schule, zum Sozial- und/oder Arbeitsamt, Jugendamt etc.
  • Beratung von Eltern und sonstigen Bezugspersonen
  • Vermittlung an weiterführende Einrichtungen der Jugendhilfe, Beratungsstellen oder der Suchtkrankenhilfe
  • Einzel- und Gruppenunterricht für Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang, Keyboard, Klavier und computergestützte Musik
  • Durchführung von fortlaufenden Gruppen
  • Durchführung von Workshops zu unterschiedlichen Themen, wie z.B. Beschallungstechnik, Studiotechnik, Musikproduktion am Computer, Gitarre, Schlagzeug etc.
  • Veranstaltung von Ferienworkshops, z.B. HipHop und Breakdance-Workshops, Hot Summer Groove
  • Offene Angebote
  • Förderung der persönlichen Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen über Musikunterricht
  • Bandtraining
  • Bereitstellung von Übungsmöglichkeiten für Bands und Einzelmusikerinnen und –musiker und Tänzer
  • Verschaffen von Möglichkeiten zur Darbietung der Ergebnisse/Auftritte
  • Veranstaltung von Schülerkonzerten
  • Organisation und Begleitung von Auftritten für probende Bands, auch außerhalb des Projektes
  • Öffnung der Einrichtung zur eigenständigen drogen- und alkoholfreien Nutzung
  • Durchführung von Multiplikatoren- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Betrieb eines alkoholfreien Cafés zur Förderung einer drogen-  und alkoholfreien Jugendkultur
  • Spezielle Angebote für Mädchen wie Mädchengruppe, Offener Bereich für Mädchen, Workshops, Veranstaltungen
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4. Organisatorische Voraussetzungen

4.1. Öffnungszeiten

Das “Trockendock” ist von

Dienstag bis Donnerstag von 16.00 Uhr bis 22.00 geöffnet.

Weiterhin finden wechselnde Veranstaltungen in der Woche und am Wochenende  statt.

Während der gesamten Öffnungszeiten stehen die pädagogischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Gespräche und Anleitung zur Verfügung.

Übungsräume für Bands sind von:

Montag bis Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr und

Freitag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet

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4.2. Räume

Die Musikaktivitäten werden in speziell ausgestatteten Übungsräumen mit entsprechender Schallisolierung durchgeführt. Es gibt mehrere Übungsräume verschiedener Größe, die für die unterschiedlichen Nutzungen eingerichtet sind (z.B. Einzelunterricht, Bandproben, Chor, Trommelgruppe, etc.)

Neben den Musikangeboten finden die BesucherInnen in den Räumlichkeiten weitere Freizeit-Angebote, wie Tischtennis, Gesellschaftsspiele, Internetnutzung, etc. vor.

Das “Trockendock” mit seiner dreitägigen Öffnungszeit bildet mit dem drogenfreien Cafè-Betrieb die Anlaufstelle für jugendliche BesucherInnen. Jugendliche haben die Möglichkeit, auch ohne den speziellen Fokus auf Musik hier die ersten Kontakte zu knüpfen.

Es ist außerdem das Veranstaltungszentrum. Hier finden Konzerte, Theater- und Filmvorführungen, Diskussionsrunden, Workshops unterschiedlicher Art statt. Weiterhin haben NachwuchsmusikerInnen  hier die Möglichkeit, sich zum ersten Mal dem Publikum zu stellen. 

Das “Trockendock” ist  mit den Raumkapazitäten und der technischen Ausstattung so konzipiert, dass auch Veranstaltungen mit hohem professionellen Anspruch durchgeführt werden können. Eine Bühne mit entsprechender Beschallung und Beleuchtung ist ebenso vorhanden wie ein Tresen und eine große Küche für die Gastronomie.

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4.3. Team

Im Projekt sind für die verschiedenen Arbeitsbereiche derzeit 3  pädagogische Fachkräfte (zwei MitarbeiterInnen mit sozialpädagogischer Qualifikation und ein Musikpädagoge) mit vollen Stellen beschäftigt. Der Mädchenarbeit soll durch eine zusätzliche Kollegin abgedeckt werden.

Für die Bereiche Bandtraining, den Einzelunterricht, sowie für den offenen Café- Betrieb werden zusätzlich Honorarkräfte eingesetzt.

Während der Öffnungszeiten stehen die pädagogischen Fachkräfte für Gespräche, Anleitung oder organisatorische Fragen zur Verfügung. In der Regel sind die Öffnungszeiten mindestens zwei pädagogische Mitarbeiter anwesend.

Bei Veranstaltungen sind zusätzliche Honorarkräfte für Tresenbetrieb, Eingangsbereich und Veranstaltungsbegleitung notwendig.

Die Konzipierung, Planung und Durchführung des Programms und der Angebote wird in regelmäßig stattfindenden Teamsitzungen abgestimmt.

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4.4. Entscheidungsstrukturen / Beteiligung der BesucherInnen

Es werden regelmäßig Vollversammlungen mit den Besucherinnen und Besuchern durchgeführt. Inhalt dieser Vollversammlungen ist u.a. die Programmgestaltung. Gleichzeitig dient dieser Austausch als Ideenbörse um neue Ideen und Anregungen für die Angebote zu sammeln und Rückmeldungen über die Akzeptanz der Angebote zu erhalten. Hier werden auch die regelmäßig stattfindenden Haus- und Schülerkonzerte sowie weitere Aktivitäten geplant und vorbereitet.

         

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