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Lass
1000 Steine rollen!
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- Konzept (Sachbericht 2001) - |
Konzeptionelle Grundlagen für das ProjektAnhang aus dem Jahr 2000Hier finden sich Informationen über
des Projektes „Lass 1000 Steine rollen!“ 1. Der Rahmen1.1. Der TrägerDer
Verein ”Hilfe für alkoholgefährdete Kinder und Jugendliche e.V. wurde
1979 gegründet und ist gemeinnütziger Träger der freien Jugendhilfe
gemäß § 75 KJHG.
Der Verein betreibt vier weitere bezirkliche Projekte:
Er ist ebenso Träger des überbezirklichen Projektes
Die Beratungsstelle “Kompaß” richtet sich an Kinder und Jugendliche alkoholgefährdeter Eltern. Hier werden sowohl Gruppenaktivitäten wie auch Einzelberatungen für Kinder und Jugendliche und deren Eltern bzw. deren Bezugspersonen angeboten. Die Projekte „Lass 1000 Steine rollen!“ arbeiten im Bereich der Jugendhilfe und Suchtprävention. Der Schwerpunkt ihrer Angebote liegt bei Freizeitaktivitäten und Fortbildungsmöglichkeiten für Jugendliche und Jungerwachsene im Bereich Jugend-Kultur und -Musik. Die ”Mobile Spielaktion“ agiert im Arbeitsgebiet der Aussiedler- und Asylbewerberintegration. 1.2. Arbeitsgrundlage und ZieleGrundlage sind die §§ 11,13,14 Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII). Das übergeordnete Ziel ist die Förderung Jugendlicher zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten. Junge Menschen werden in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung unterstützt, Benachteiligungen werden vermieden, gemildert oder abgebaut. Besondere Berücksichtigung erfahren sozialbenachteiligte und individuell beeinträchtigte junge Menschen. Sie erhalten sozialpädagogische Hilfen zur Förderung der schulischen und beruflichen Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt und sozialen Integration. Diese
Hilfen sind lebensweltorientiert, knüpfen an den Interessen junger Menschen
an und ermutigen zur Selbstbestimmung und zur Übernahme gesellschaftlicher
Mitverantwortung. Weiterhin sollen die Angebote die jugendlichen und jungerwachsenen
Besucherinnen und Besucher zu einem kritischen Umgang mit Suchtmitteln
befähigen.
1.3. Zielgruppen und EinzugsgebietDie Angebote richten sich gemäß SGB VIII an junge Menschen bis 27 Jahre. Hauptzielgruppe
sind Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren im allgemeinen für die Angebote
im offenen Bereich. Insbesondere junge Menschen in schwierigen sozialen
Verhältnissen, problematischen Lebenslagen und junge Menschen mit
Suchtproblemen aller Art für die Angebote im Musikbereich. 2. Konzeptionelle Inhalte2.1. Handlungsziele und PrinzipienDas
Projekt “Laß´ 1000 Steine rollen!” hält jugendspezifische Angebote
im Bereich der Freizeitarbeit, Beratung und Suchtprävention vor.
2.2. Inhaltlicher Schwerpunkt: Das Medium MusikMusik
wird im Projekt “Laß´1000 Steine rollen !” als Medium und als Möglichkeit
eingesetzt, sinnvoll die Freizeit zu verbringen. Gleichzeitig wird die
Möglichkeit geschaffen, mit Jugendlichen/Jungerwachsene Kontakt aufzunehmen
und eine Basis für Kommunikationsprozesse aufzubauen. Neben dem Verbringen ihrer Freizeit haben die Jugendlichen/Jungerwachsenen die Möglichkeit:
Zusätzlich werden unterschiedliche Angebote in Bereichen, wie z.B. Theater, Video oder Photographie durchgeführt. 2.3. Drogen und SuchtmittelDrogen
und Suchtmittel werden von Jugendlichen und Jungerwachsenen als Kompensationsmittel
gegen eine subjektiv erlebte Mangelsituation eingesetzt. Erhöhter Leistungsdruck
und Selektionsprozesse in Schule und Beruf verschärfen zunehmend
die Lebenssituation der Jugendlichen/Jungerwachsenen. Die Thematisierung von: - Sucht im Allgemeinen und - Konsum und Umgang mit Suchtmitteln ist gewollt und wird gezielt initiiert. 2.4. MädchenarbeitUnter
Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und
Jungen sind wir bestrebt, vorhandene Benachteiligungen abzubauen und die
Gleichberechtigung zu fördern.
Aufbau von Kooperationsstrukturen zur hamburgweiten Zusammenarbeit in den o.g. Bereich 2.5. Kooperationen/VernetzungKooperationen
sowie anderen im Bereich Suchtprävention tätigen Einrichtungen und Institutionen 3. Angebote / Leistungen
4. Organisatorische Voraussetzungen4.1. ÖffnungszeitenDas “Trockendock” ist von Dienstag bis Donnerstag von 16.00 Uhr bis 22.00 geöffnet. Weiterhin finden wechselnde Veranstaltungen in der Woche und am Wochenende statt. Während der gesamten Öffnungszeiten stehen die pädagogischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Gespräche und Anleitung zur Verfügung. Übungsräume für Bands sind von: Montag bis Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr und Freitag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet 4.2. RäumeDie Musikaktivitäten werden in speziell ausgestatteten Übungsräumen mit entsprechender Schallisolierung durchgeführt. Es gibt mehrere Übungsräume verschiedener Größe, die für die unterschiedlichen Nutzungen eingerichtet sind (z.B. Einzelunterricht, Bandproben, Chor, Trommelgruppe, etc.) Neben den Musikangeboten finden die BesucherInnen in den Räumlichkeiten weitere Freizeit-Angebote, wie Tischtennis, Gesellschaftsspiele, Internetnutzung, etc. vor. Das “Trockendock” mit seiner dreitägigen Öffnungszeit bildet mit dem drogenfreien Cafè-Betrieb die Anlaufstelle für jugendliche BesucherInnen. Jugendliche haben die Möglichkeit, auch ohne den speziellen Fokus auf Musik hier die ersten Kontakte zu knüpfen. Es ist außerdem das Veranstaltungszentrum. Hier finden Konzerte, Theater- und Filmvorführungen, Diskussionsrunden, Workshops unterschiedlicher Art statt. Weiterhin haben NachwuchsmusikerInnen hier die Möglichkeit, sich zum ersten Mal dem Publikum zu stellen. Das “Trockendock” ist mit den Raumkapazitäten und der technischen Ausstattung so konzipiert, dass auch Veranstaltungen mit hohem professionellen Anspruch durchgeführt werden können. Eine Bühne mit entsprechender Beschallung und Beleuchtung ist ebenso vorhanden wie ein Tresen und eine große Küche für die Gastronomie. 4.3. TeamIm Projekt sind für die verschiedenen Arbeitsbereiche derzeit 3 pädagogische Fachkräfte (zwei MitarbeiterInnen mit sozialpädagogischer Qualifikation und ein Musikpädagoge) mit vollen Stellen beschäftigt. Der Mädchenarbeit soll durch eine zusätzliche Kollegin abgedeckt werden. Für die Bereiche Bandtraining, den Einzelunterricht, sowie für den offenen Café- Betrieb werden zusätzlich Honorarkräfte eingesetzt. Während der Öffnungszeiten stehen die pädagogischen Fachkräfte für Gespräche, Anleitung oder organisatorische Fragen zur Verfügung. In der Regel sind die Öffnungszeiten mindestens zwei pädagogische Mitarbeiter anwesend. Bei Veranstaltungen sind zusätzliche Honorarkräfte für Tresenbetrieb, Eingangsbereich und Veranstaltungsbegleitung notwendig. Die Konzipierung, Planung und Durchführung des Programms und der Angebote wird in regelmäßig stattfindenden Teamsitzungen abgestimmt. 4.4. Entscheidungsstrukturen / Beteiligung der BesucherInnenEs werden regelmäßig Vollversammlungen mit den Besucherinnen und Besuchern durchgeführt. Inhalt dieser Vollversammlungen ist u.a. die Programmgestaltung. Gleichzeitig dient dieser Austausch als Ideenbörse um neue Ideen und Anregungen für die Angebote zu sammeln und Rückmeldungen über die Akzeptanz der Angebote zu erhalten. Hier werden auch die regelmäßig stattfindenden Haus- und Schülerkonzerte sowie weitere Aktivitäten geplant und vorbereitet. |